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A-Z Kinderbetreuung
A-Z Kinderbetreuung - Buchstabe: P
Pädagogische Konzepte
Der Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsarbeit in den
Kindertagesstätten
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#kita] liegt jeweils ein pädagogisches Konzept zugrunde.
Pädagogische Konzepte existieren, seit Kinder nicht mehr als "kleine Erwachsene" betrachtet,
sondern ihnen spezielle Bedürfnisse und Entwicklung zugestanden werden. Reformpädagogische
Ansätze, die das Kind als zentralen Akteur und auch Kreateur seiner eigenen Entwicklung in den Mittelpunkt
stellen, sind z.B. mit den Namen Steiner, Montessori oder Freinet verbunden. Ansätze jüngeren Datums
werden in den letzten Jahren u.a. durch neuere Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und der Hirnforschung
modifiziert.
Während die Schwerpunkte in Deutschland bisher hauptsächlich auf die Elemente Betreuung und Erziehung
gelegt wurden, erfolgte im Zuge der Bildungsdiskussion der letzten Jahre eine Aufwertung der Bildungselemente.
Die Einführung frühkindlicher Bildungspläne durch die Länder erweiterte die
pädagogischen Konzepte nun um Bildungselemente, insbesondere die Vermittlung von Eigenkompetenz, Lern- und
Gemeinschaftsfähigkeit des Kindes, die Entwicklung seiner koordinativen, motorischen, kreativen,
sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten sowie die Akzeptanz kultureller und individueller Vielfalt.
Das gleichzeitige Verfolgen verschiedener Bildungsziele durch ganzheitliches Lernen, die größere
Vielfalt der zu betreuenden Kinder durch integrative Konzepte und die Intensivierung von Beratung und
Familienhilfe lassen die Anforderungen an die
Erzieherinnen und Erzieher
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/33.php#erzieher] steigen.
Personalschlüssel
Der Personalschlüssel gibt das Zahlenverhältnis von
Erzieherinnen bzw. Erzieher
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/33.php#erzieher] und Kindern in
Kindertageseinrichtungen
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#kte] wieder. Er trifft eine Aussage über die theoretisch
mögliche Betreuungsintensität und ist daher ein Qualitätsmaß bei der Kinderbetreuung in
Kindertageseinrichtungen. Bei einem Personalschlüssel von 1:4 kommen auf eine Betreuungskraft vier Kinder.
Je niedriger der Personalschlüssel, desto größer ist die mögliche Betreuungsintensität
für das einzelne Kind.
Kinder unter drei Jahren verlangen eine intensivere Betreuung als ältere Kinder, daher ist der
Betreuungsschlüssel in
Kinderkrippen [/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#krippe]
niedriger als in
Kindergärten
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#kindergarten] oder
Horten [/a_z_kinderbetreuung/dok/print/36.php#hort]. Der
Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen rangiert im Bundesländervergleich zwischen 1: 4,2 und
1:7,8 bei Kinderkrippen und zwischen 1:8 und 1:13,5 bei Kindergärten.
Nach dem
Kinderförderungsgesetz
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#kifoeg] darf eine Tagesmutter ohne nachgewiesene Qualifikation
grundsätzlich nicht mehr als fünf Kinder betreuen.
Pflegeerlaubnis
Um die Erlaubnis zur
Kindertagespflege
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#ktp] zu erhalten, müssen persönliche Eignung, Qualifizierung
und
kindgerechte
Räumlichkeiten [/a_z_kinderbetreuung/dok/print/39.php#kindgerecht] nachgewiesen werden. Geprüft
werden insbesondere Persönlichkeit, Kompetenz, Kooperationsbereitschaft und der Nachweis fundierter
Kenntnisse in der Kindertagespflege. Die konkreten Anforderungen zur Qualifizierung sind dabei in den
Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Konkrete Auskünfte dazu erteilt der Träger der
öffentlichen Jugendhilfe (
Jugendamt
[/a_z_kinderbetreuung/dok/print/38.php#jugendamt]).

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