Gute Kinderbetreuung:
weil in Kleinen Großes steckt.

Garderobe einer Kita, viele bunte Jacken, Rucksäcke und ein grünes Stoffkrokodil

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Vernetzung in Kitas und in der Kindertagespflege

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg” (Henry Ford, 1863 –1947): Mit dem Ziel, langfristig zu kooperieren und Erfahrungen, Wissen und Ressourcen auszutauschen, treffen sich Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen regelmäßig mit ihren Kooperationspartnern.

Viele dieser Netzwerke bestehen schon seit einigen Jahren, manche haben sich im Zuge der „Offensive Frühe Chancen“ neu gegründet. Es vereint sie jedoch ihr Bestreben, das Angebot der Kitas und Tagesmütter und-väter vor Ort gemeinsam zu stärken und zu erweitern.

Welche Partner vernetzen sich im Bereich der Kindertagesbetreuung?

Bundesweit schließen sich kommunale und freie Träger, Kitaleitungen, Erzieherinnen und Erzieher, Sprachexpertinnen und -experten, Tagespflegepersonen, Elternvertreterinnen und -vertreter und lokale Partner zusammen. Auch Kontakte zu Grundschulen, Logopädinnen und Logopäden sowie Fachkräften der Frühförderung werden gepflegt. Einige Netzwerke entstehen aus Eigeninitiative, andere werden durch die örtliche Verwaltung oder landes- und bundesweite Programme ins Leben gerufen.

Welche Formen der Kooperationen gibt es?

Vernetzung kann unterschiedlich gestaltet sein. Während sich einige Kitas und Tagespflegepersonen regelmäßig treffen, um sich mit Kolleginnen und Kollegen über praktische Erfahrungen auszutauschen, kooperieren andere Einrichtungen mit Elternvertreterinnen und -vertretern im Rahmen von Elterncafés oder Eltern-AGs. Auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Träger arbeiten in Netzwerken miteinander und kommen beispielsweise regelmäßig zu Runden Tischen zusammen. Kooperationen mit lokalen Bildungsträgern wie Schulen oder Universitäten können ebenfalls entstehen. Bundesweite Serviceprogramme wie die Initiative „Anschwung für frühe Chancen“ geben Starthilfe und unterstützen die Gründung lokaler Netzwerke.

Welche gemeinsamen Ziele werden verfolgt?

Alle Netzwerke teilen das gemeinsame Anliegen, die frühkindliche Entwicklung vor Ort und in der Region zu stärken. Je nach Kooperationspartner und Art der Vernetzung unterscheiden sich die konkreteren Ziele der Netzwerke: Neben dem Praxisaustausch, der von Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen angestrebt wird, steht oftmals die Vereinheitlichung von Qualifizierungsangeboten für Erzieherinnen und Erzieher im Vordergrund. Auch eine intensivere Zusammenarbeit und die Einbindung der Eltern in den Betreuungs-Alltag und die langfristige Planung von Veranstaltungen können Ziele der Netzwerkarbeit sein. Die Zusammenarbeit von Trägern, städtischer Verwaltung und weiteren Fachkräften der frühkindlichen Förderung kann auf eine vereinfachte, gemeinsame Administration der Kindertageseinrichtungen abzielen.

Wie profitieren Netzwerkpartner von Kooperationen?

Gemeinsam sind wir stark: Von diesem Motto lassen sich viele Netzwerke leiten. Als Gemeinschaft an einem Strang zu ziehen, um frühkindliche Bildung vor Ort zu stärken, erleben viele Netzwerke als großen Gewinn. Sie können nicht nur auf die Erfahrung und das Wissen von Trägervertreterinnen und -vertretern, Erzieherinnen und Erziehern, Tagespflegepersonen, Eltern und Ausbildern zurückgreifen, sondern auch ihre Ressourcen bündeln. Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher werden zum Beispiel gemeinsam geplant, ausgeführt und finanziert. Neben finanziellen Mitteln werden durch die Kooperation so auch Zeit und Arbeitsaufwand eingespart. Wichtigstes Ziel aller Initiativen ist es aber, gute Angebote der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für alle Kinder in der Region zu schaffen. Daher profitieren vor allem die Jüngsten von der Zusammenarbeit in Netzwerken rund um die frühkindliche Entwicklung.

Weiter: Wie fördert das Bundesfamilienministerium Vernetzung?

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[http://www.vorteil-kinderbetreuung.de/themen/thema_des_monats/vernetzung/dok/761.php] - 19.06.2013
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