Neun Monate altes Baby liegt auf dem Bauch und spielt mit einem Bilderbuch.

Ausbau der Kinderbetreuung

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„Anschwung für Frühe Chancen“: Bundesweites Programm gestartet

Am 19. September startete das bundesweite Serviceprogramm „Anschwung für frühe Chancen. 600 lokale Initiativen für frühkindliche Entwicklung“.

Das gemeinsame Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) wird zukünftig lokale Initiativen, die sich dem Ausbau der Kindertagesbetreuung vor Ort widmen, unterstützen. Bis 2014 sollen so 600 lokale Initiativen für frühkindliche Entwicklung entstehen.

Bundesfamilienministerin Schröder, Bettina Wulff und Hayrünnisa Gül werden von Kindern begrüßt Zum Programmstart besuchte Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder gemeinsam mit Bettina Wulff, die Schirmherrin der DKJS ist, und der Gattin des türkischen Staatspräsidenten Hayrünnisa Gül eine Berliner Kindertageseinrichtung. Im Garten der Kita Neue Steinmetzstraße wurden sie von den Kindern mit Liedern und Geschenken herzlich empfangen. Anschließend führte sie die Kitaleiterin Ute Römer durch die Räumlichkeiten und informierte über die Angebote der Einrichtung. Daraus ergab sich ein reger Austausch zwischen den drei Besucherinnen und Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks der Kita.

Der INA.KINDER.GARTEN Neue Steinmetzstraße ist als Kinder- und Familienzentrum sehr gut vernetzt – unter anderem mit der lokalen Volkshochschule, dem Programm „Jugendwohnen im Kiez“ und dem Quartiersmanagement. Die Kita nimmt außerdem als Schwerpunkt-Kita Sprache & Integration an der „Offensive Frühe Chancen“ des BMFSFJ teil und legt besonderen Wert auf die Unterstützung der Sprachentwicklung und Förderung der Sprachkompetenz der Kita-Kinder.

Durch Engagement und gute Ideen vor Ort ist ein Netzwerk entstanden, das für bestmögliche Förderung der Kinder sorgt. Damit solche Initiativen überall gedeihen können, erhalten sie nun „Anschwung“ durch das neue Bundesprogramm: „Viele gute Ideen werden oft deshalb nicht Wirklichkeit, weil die praktische Unterstützung zur Umsetzung fehlt. Das Serviceprogramm ‚Anschwung für frühe Chancen‘ schafft hier Abhilfe, weil endlich die Erfahrungen von ganz vielen für ganz viele zur Verfügung stehen. Damit senken wir die Hürden vom guten Willen hin zur praktischen Lebenswirklichkeit frühkindlicher Betreuung und Bildung“, so Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder.

Bundesfamilienministerin Schöder, Bettina Wulff und Hayrünnisa informieren sich über das Programm \ Das Programm „Anschwung für frühe Chancen“ gibt Starthilfe bei der Gründung lokaler Initiativen und unterstützt Kommunen, in denen bereits Initiativen aktiv sind. In 60 Zukunftskonferenzen können Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Kitaleitungen und Vertreterinnen und Vertreter der Jugendämter Bedarfe und Ansätze für den lokalen Ausbau der Kindertagesbetreuung diskutieren. Den Initiativen stehen Prozessbegleiterinnen und -begleiter sowie Expertinnen und Experten zur Seite, die sie bei der Umsetzung vor Ort unterstützen und beraten. Drei Servicebüros informieren über das Programm und koordinieren die Anfragen der lokalen Initiativen.

Weitere Informationen zum Programm und zu lokalen Ansprechpartnerinnen und
-partnern finden Sie auf der Internetseite „Anschwung für frühe Chancen".






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[http://www.vorteil-kinderbetreuung.de/673] - 22.02.2012
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