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Anschwung für frühe Chancen
„Kinder wollen lernen, die Welt erobern und entdecken. In ihnen schlummern Stärken und Begabungen …“ heißt es im Animationsfilm zum Programm “Anschwung für frühe Chancen”. Dabei kickt ein Dreikäsehoch kühn seinen Ball ins Bild, guckt neugierig durchs Riesenfernrohr und winkt verschmitzt mit einem Riesenschraubenschlüssel. Auf anschauliche Art erklärt der Kurzfilm das gemeinsame Programm von
Deutscher Kinder- und Jugendstiftung und Bundesfamilienministerium. Alle müssen mithelfen, damit Kinder gut gestärkt ins Leben starten können: Eltern, Vertreter und Vertreterinnen aus Jugendamt und sozialen Einrichtungen, pädagogische Fachkräfte aus Kita und Grundschule sowie alle Bürgerinnen und Bürger. Das Serviceprogramm unterstützt Kommunen, Städte und Gemeinden, die Angebote frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung auszubauen und qualitativ zu verbessern. 600 lokale Initiativen für frühkindliche Entwicklung möchte “Anschwung für frühe Chancen” bis 2014 auf den Weg bringen.
Zukunftskonferenzen und Initiativen
In der ersten Phase des Programms gibt es 70 lokale Zukunftskonferenzen. Hier tragen die verschiedensten Akteure vor Ort zusammen, was es bei ihnen schon gibt und planen, wie eine individuelle Förderung aller Kinder gestaltet werden kann. Aus den Zukunftskonferenzen gehen die ersten Initiativen hervor, die die frühkindliche Entwicklung in ihrer Region verbessern wollen. In Jena (Thüringen) ist das Thema Inklusion der Arbeitsschwerpunkt einer Anschwung-Initiative, das Netzwerk in Usingen (Hessen) baut das Familienzentrum zu einem Mittelpunkt für Kinder und Familien aus und im Kyritzer Mehrgenerationenhaus sollen die Angebote für die Jüngsten attraktiver werden. Dass sich Städte, Kommunen und Landkreise auch ohne Zukunftskonferenz auf den Weg machen und Initiativen gründen, zeigen Beispiele in Plauen, Viernheim oder Berlin-Neukölln.
Prozessbegleitung und Servicebüros
Prozessbegleiterinnen und -begleiter unterstützen die lokalen Initiativen über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten. Sie helfen mit, dass die richtigen Leute an einen Tisch kommen und sind Profis im Netzwerken und Projektmanagement. Die Prozessbegleiterin oder der Prozessbegleiter sorgt dafür, dass aus einem unverbindlichen „man müsste“ ein „wir wollen“ wird und aus einem losen Gesprächskreis eine zielorientiert arbeitende Initiative.
Regionale Servicebüros in Berlin, Dresden, Trier und Kiel organisieren nicht nur die Zukunftskonferenzen. Sie stehen den Initiativen auch unterstützend zur Seite mit Informations-, Kooperations- und Qualifizierungsangeboten, wie Hospitationsreisen und Fortbildungen.
“Anschwung für frühe Chancen” ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Es wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).
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